Alltägliches

Essenzielles Apfelbrot ganz ohne zugesetzten Zucker

Apfelbrot

Haben Sie auch das Gefühl, einen Keksteller nur anschauen zu müssen, um davon bereits zuzunehmen? So geht es vielen. Wir haben heute das ultimative Apfelbrot-Rezept für alle, die ohne Weihnachtsspeck ins Neue Jahr tanzen wollen.

Der Heilige Abend nähert sich mit Riesenschritten und in vielen Küchen duftet es derzeit herrlich nach frischgebackenen Keksen. Wer schon einmal selbst Vanillekipferl gewuzelt oder Linzeraugen ausgestochen hat, der weiß, welch Fett- und Zuckerberge sich in den meisten Weihnachtsbäckereien gut getarnt verstecken. Wir haben bereits einmal darüber in unserem Blogartikel „So sparen Sie im Advent garantiert jede Menge Kalorien“ geschrieben, wie Sie ohne Zusatzkilos durch den Advent kommen.

Heuer haben wir ein wunderbares Rezept für alle Schlankgenießer und Cholesterinschmeichler. Wir durften dieses sensationell saftige Apfelbrot bei unserer Freundin Sylvia das erste Mal essen und waren begeistert. Danke Sylvia!

ApfelbrotDer Begriff „Brot“ ist technisch zwar nicht ganz richtig, weil es eher ein Kuchen ist. Aber da die Konsistenz etwas kerniger ist, fanden wir den Begriff ganz passend.

So gut kann’s ohne Zucker schmecken

Wer uns kennt, weiß, dass wir überzeugte Zucker-Minimalisten sind. Flugs wurde also – wie meist bei süßen Rezepten – noch an ein paar Kalorienschrauben gedreht und das Rezept ernährungswissenschaftlich optimiert. Viele weitere Tipps, wie Sie Zucker einsparen können ohne auf Süßes zu verzichten finden Sie übrigens im Beitrag „Birkenzucker, Reissirup & Co – wie gesund ist Zucker-Ersatz wirklich?“.

Alle bisherigen Verkoster des essenziellen Apfelbrots waren hellauf begeistert. Es kommt – im Gegensatz zu vielen anderen Rezepten, die derzeit im Netz kursieren – gänzlich ohne zugesetzten Zucker und ohne Fettzugabe aus. Daher hat jede Scheibe auch nur 93 kcal und 2,5 g Fett.

Haferflocken Cholesterin-“Schwamm“ Hafer&Äpfel

Unser essenzielles Apfelbrot kann noch mehr: Seine löslichen Ballaststoffe aus Hafer (ß-Glukan) sowie das Pektin aus den Äpfeln und Trockenfrüchten nehmen im Darm überschüssiges Cholesterin mit. Somit schmeichelt die gesunde Weihnachtsnascherei sogar Ihren Arterien und damit letztlich Ihrem Herzen. Wenn das keine gute Nachricht vor Weihnachten ist 😉

Zutaten für 1 Kastenform (25 Scheiben à 93 kcal)

  • 400 g geschälte, gehobelte Äpfel (Gurkenhobel)
  • 200 g gemischte getrocknete Früchte, klein geschnitten (wir nehmen meist Feigen und Datteln)
  • 80 ml Fruchtsaft
  • 75 g grob gehackte Walnüsse
  • 125 g Hafermark (alternativ: im Mixer zerkleinerte zarte Haferflocken)
  • 125 g Dinkelvollkornmehl (wahlweise kann auch nur 250 g Hafermark/zerkleinerte Haferflocken verwendet werden)
  • ½ P. Backpulver

Zubereitung:

Zutaten bis einschließlich Walnüsse vermengen und einige Stunden (max. 24h) abgedeckt stehen lassen, damit die Trockenfrüchte gut quellen können. Danach Hafermark mit Mehl und Backpulver mischen und unter die Fruchtmasse kneten.

Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen, mit einer Winkelpalette (oder mit den Händen ;-)) gut andrücken. Bei 160°C Heißluft oder 175°C Ober-/Unterhitze ca. 1 h backen.

Das Apfelbrot hält in Backpapier eingewickelt etliche Tage im Kühlschrank frisch. Am besten rechtzeitig wieder auf Zimmertemperatur bringen oder Scheiben kurz in der Mikrowelle oder auf dem Toaster anwärmen, dann schmeckt es wieder wie frisch aus dem Ofen.

Hier können Sie das Rezept downloaden.

Unser Tipp: Teig nach Geschmack mit Ceylon-Zimt, Chai- oder Kakaopulver würzen. Warum wir immer Ceylon-Zimt empfehlen. Lesen Sie im Beitrag „Der Griff zum falschen Zimt kann Ihre Leber schädigen“.

Schreiben Sie uns doch, wie Ihnen das Apfelbrot geschmeckt hat, wenn Sie das Rezept ausprobieren!

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