Gewichtiges

So sparen Sie im Advent garantiert jede Menge Kalorien

Weihnachtskekse

Er ist ein Frontalangriff auf Bauch und Hüften. Von allen Monaten des Jahres ist er sicher der kalorienträchtigste: der Dezember. Vanillekipferl, Punsch & Co – wer kann da schon nein sagen? Keine Angst, wir sind keine genussverachtenden Diät-Dominas, die Ihnen jetzt die Freude daran nehmen wollen. Vielmehr möchten wir hier ein paar Tipps zum Kaloriensparen im Advent geben, um am 1. Jänner beim Blick auf die Waage keine Depression aufkommen zu lassen.

Damit Ihnen die Kalorien nicht am Keks gehen

Die liebevoll gebackenen Busserl von der Mama, der duftende Keksteller im Besprechungsraum, das kleine Geschenksackerl mit Weihnachtsgebäck von der Nachbarin… Im Dezember vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht zu vanilleduft-geschwängerten, schoko-getunkten, nuss-verfeinerten „die MUSST du probieren!“-Keksen verführt wird. Keine Frage, sie schmecken meist alle fantastisch, auch wenn man sich nach der zehnten Kostprobe zum Ausgleich eher nach einem Essiggurkerl sehnt 🙂


VanillekipferlApropos sauer: Bitte nicht in diese Gemütsstimmung verfallen, wenn wir Ihnen sagen, dass Sie mit nur 2-3 Vanillekipferl durchschnittlich die Fettmenge eines Portionspackerls Butter (10 g) verspeisen.


Es geht auch anders. Ist Ihnen erst einmal der Unterschied zwischen den süßen Fettigkeiten bewusst, lassen sich die lästigen Kalorien vielleicht besser im Zaum halten.

5 einfache Tipps, um überflüssige Kalorien in Weihnachtskeksen zu vermeiden

1.      Bevorzugen Sie Kekse, deren Teige mit wenig Fett auskommen, also Lebkuchen, Busserl auf Eischneebasis oder Früchtebrot. Weiter unten haben wir ein essenzielles Rezept für einen himmlisch guten Kuchen für Sie vorbereitet, der mit ganz wenig Fett auskommt. In kleine Würfel geschnitten macht er nicht nur auf Ihrem Keksteller gute Figur.

2.      Lassen Sie einen Teil der Zuckermenge in Ihren selbst gebackenen Keksen einfach weg. In den meisten Teigen ist eine Reduktion um 25-30 % gar kein Problem. Ihre Lieben werden nichts von der Schummelei bemerken.

3.      Geizen Sie mit Schokoglasur! Wenn schon Glasur, dann am besten dünn mit Pinsel aufgetragen. Doch Kekse und Lebkuchen schmecken auch unglasiert vorzüglich.

4.      Nüsse vorher rösten! Egal ob Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse – wenn man sie vorher bei 160 Grad im Rohr ein paar Minuten röstet, ist das ein wahrer Aroma-Booster. Dann brauchen Sie kleinere Mengen, um den unwiderstehlich nussigen Geschmack zu erreichen.

5.      Noch 24 Mürbteig-Kekserl bis Weihnachten! Wer schon einmal selbst gebacken hat, der weiß: Mürbteig lebt von Fett und zwar von ganz viel Fett. Vanillekipferl, Linzeraugen, Ischler und leider ein Großteil der Weihnachtsbäckerei bestehen aus Mürbteig. Zudem werden sie meist mit Schokoladeglasur oder reichlich Nüssen aufgefettet. Beginnen Sie also nicht erst am 2. Jänner mit den guten Vorsätzen – gönnen Sie sich von diesen speziellen Kalorien-Bengeln bewusst nur 7 Stück pro Woche.

WeihnachtskekseWo Sie beim Punschen Kalorien sparen können

Beim geselligen Treffen am Punschstand kommt man den flüssigen Kalorien wohl kaum aus. Dabei ist es ziemlich egal ob Glühwein, Glühmost oder Punsch. Sie müssen aufgrund der Zucker- und Alkoholmenge immer mit zwischen 300-400 kcal pro Häferl rechnen. Ihre Figur freut sich daher darüber, wenn Sie dazu kein fettes Langos, Schmalzbrot oder Kartoffelpuffer sondern besser Maroni oder Bratkartoffeln essen. Auch die seit heuer auf vielen Adventmärkten angebotenen Kartoffelspiralen am Spieß, haben schon ein Bad in der Fritteuse hinter sich und sind kalorientechnisch echt fies.


MaroniMaroni sind unsere besonders heiße Empfehlung als Snack für zwischendurch. Sie sättigen aufgrund ihrer Ballaststoffe besonders gut und schlagen mit rund 150 kcal pro Stanitzel (6 Stück) kaum zu Bauche. Dann kann man nach einem solchen Punschnachmittag sogar mal das Abendessen auslassen.


Wie Sie die Festtage schlank überstehen

Besonders in Patchwork-Familien ist es üblich, von einem gedeckten Tisch zum anderen zu pendeln. Es ist gar nicht so leicht, dabei die Figur-Contenance zu bewahren. Auch dafür haben wir Tipps für Sie:

  • Wünschen Sie sich schon vorab bei der Planung Fisch statt Gans oder Wild statt Schwein. Die größten Fettfallen sind die Bratensäfte. Nehmen Sie davon bewusst kleine Mengen. Dafür greifen Sie beim Rotkraut umso kräftiger zu. Es sättigt hervorragend und punktet mit jeder Menge sekundärer Schutzstoffe.
  • Wein statt Bier, das lob ich mir: 2 Achterl trockener Wein (180 kcal) zu einem Festtagsessen bringen eine Kalorienersparnis von 120 kcal gegenüber 1 Flasche Bockbier (300 kcal).
  • Es mag vielleicht banal klingen: Begnügen Sie sich mit 1 schön gefüllten Hauptspeisenteller. Immer wieder meinen es Gastgeber zu gut und wollen ihre Gäste mit einer zweiten Portion beglücken. Doch dieses Glück währt meist nur bis zum nächsten Blick auf die Waage. Lehnen Sie daher freundlich aber bestimmt den Zuschlag ab.
  • Trinken Sie Kaffee statt Schnaps als Digestif. Ohne Zucker ist er kalorienfrei wogegen 4 cl Cognac, Whiskey oder Grappa gleich wieder rund 100 kcal auf das Menü drauflegen. Kaffee regt zudem die Verdauung viel besser an als Schnaps oder anderes Hochprozentiges. (Aber wer unser erstes, vierhändig verfasstes Buch „Aufgedeckt – Gerüchteküche und Ernährungsmythen“ gelesen hat, weiß das natürlich schon :-))

Mousse das sein?

Alles was auf …mousse endet, ist so gut wie immer ein Albtraum für die Figur. Damit Ihnen die Kalorienmenge nicht auf den Hüften bleibt, müssten Sie als Ausgleich zu solch einem Dessert rund 1 Stunde laufen gehen. Wem es dazu im Dezember zu kalt ist, isst lieber ein fruchtiges Sorbet oder einen Bratapfel – ohne Schlag.

Sorbet

Gönnen Sie sich Energiepausen

Bei all den Üppigkeiten gibt es immer wieder Tage, die sich für eine kalorische Pause eignen. Meist sind die Montage dafür bestens geeignet. Ihr Magen wird sich über diese Auszeit freuen. Sie müssen nicht gleich Nullfasten. Eine klare Gemüsesuppe, ein großer Rohkostteller oder ein paar gedünstete Karotten und Kartoffeln tun ebenfalls gut. Dazu viel heißer Tee, aber kein Alkohol. So halten Sie Ihr Kalorienkonto in Balance und können zu Silvester unbeschwert ins Neue Jahr tanzen.

Essenzieller Dattelkuchen (45 Stück à 59 kcal, 1,3 g Fett)

200 g getrocknete Datteln (entkernt)
¼ l kochendes Wasser
1 TL Natron
40 g Butter oder Margarine
50 g Rohzucker
1 Ei
250g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
1 TL Backpulver

Kochendes Wasser und Natron mischen, über die Datteln gießen und kurz stehen lassen. Zucker, Ei und zimmerwarme Butter schaumig rühren. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Dattelmasse dazugeben und verrühren. In einer befetteten flachen Form (ca. 40 x 24 cm) bei 175°C 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und nach Bedarf in Würfel schneiden.

Tipp: Sie können den Kuchenteig nach Geschmack auch zusätzlich mit etwas Zimt oder Lebkuchengewürz verfeinern.

essenzieller DattelkuchenVerraten Sie uns Ihre ganz persönliche Strategie, wie Sie Ihre Adventzeit „erleichtern“? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

 

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